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Weingut GARLIDER,

Wein aus dem Südtiroler Eisacktal

Die Charakteristika der Rebhänge

Die Weinberge des Bioland-Betriebes „Garlider“ liegen auf einer Meereshöhe von 540 bis 800 m und die nach Süden bis Süd-Osten ausgerichteten Hänge weisen eine Neigung von bis zu 55% auf. Der Boden weist einen PH-Wert von 6,1 bis 6,9 auf und ist aus verwittertem Quarzphylitt. Der Lehmanteil der Erde variiert mit der Ausrichtung der Hänge: die südlicher gelegenen Weinberge weisen einen höheren Lehmanteil auf und sind daher voller und kräftiger. Die Weine aus dem nördlicheren Anbaugebiet sind aufgrund des niedrigen Lehmanteils im Boden mineralischer, säurehaltiger und brillanter.

Biologischer Weinbau

Der junge Südtiroler Weinbauer Christian Kerschbaumer hat den Betrieb auf die biologisch-organische Anbauweise umgestellt und verzichtet im Anbau auf wachstumsfördernde Mineraldünger und auf chemische Pflanzenschutzmittel. Dies wirkt sich positiv auf die innere Fruchtqualität und den Nährwert der Trauben aus. Mit der Umstellung auf den biologischen Anbau einher ist auch die Weiterverarbeitung der Trauben im eigenen Keller gegangen.

Die Weinproduktion im Keller

Seit 2003 keltert Familie Kerschbaumer ihre Trauben erfolgreich im eigenen Keller ein. Die Trauben werden im Keller sanft gepresst und schonend in großen Holzfässern und Edelstahltanks vergoren und ausgebaut. Die Weine lagern dann bis zu zehn Monate in den Holzfässern und vor dem Verkauf weitere Monate in der Flasche.

Christian Kerschbaumer, Mitglied der Freien Weinbauern Südtirols, versteht sein Handwerk: in den vergangenen Jahren hat er immer wieder zahlreiche Auszeichnungen erhalten, erst letztlich die höchste Auszeichnung des „Gambero Rosso“ – nämlich „3 Gläser“ für seinen Grünen Veltliner 2007.

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